
Der Ausdruck Kung Fu (chin. "harte Arbeit" / "eine durch harte Arbeit
erworbene Fähigkeit") wurde ursprünglich für alle Künste verwendet,
bei denen viel Fleiß und Ausdauer nötig sind, um es zur Meisterschaft zu
bringen (etwa Malerei, Blumenbinden oder Dichtung).
Der also eigentlich nicht nur auf die Kampfkunst bezogene Begriff wird im
Westen heute allerdings als Synonym verwendet für die Kampfkünste die
in den buddhistischen Shaolin-Klöstern entwickelt wurden - obwohl der
Begriff Wushu ("Kriegskunst") eigentlich die korrektere Bezeichnung wäre.
Kung Fu wurde früher üblicherweise im Geheimen gelehrt und nur in der
eigenen Familie weitergegeben. Durch die Erfindung von Schußwaffen
kam den rein körperlichen Kampffähigkeiten schließlich eine geringere Bedeutung zu.Und erst danach fanden sich Lehrer
die bereit waren Fremde oder sogar Ausländer zu unterrichten. Heute existieren mehrere hundert verschiedene Kung Fu Stile.
Wir verstehen Kung Fu nicht (nur) als Sport, sondern als Kampfkunst. Das heißt dass es mehr als nur den körperlichen Aspekt des
Trainings umfaßt und neben der körperlichen auch die geistige Gesundheit sowie die charakterliche und moralische Entwicklung
des Praktizierenden fördern soll. Diese Prägung ist selbstverständlich auf die buddhistischen Wurzeln dieser Kunst zurückzuführen.
Alle Infos zum Kung Fu Training finden sie auf
www.kung-fu-muenchen.de